Hintergrund

Von der Idee…

Gesundheitsland Nr. 1 zu werden. Das erfordert großes Engagement für die Gesundheit der Menschen in allen Politikbereichen sowie einen gemeinsamen Konsens über die Eignung der Ziele und Strategien. Vor allem erfordert es jedoch eine enge inter- und intrasektorale Kooperation der Akteure im Gesundheitswesen.

Deshalb haben die Koalitionspartner der Landesregierung vereinbart, gemeinsam einen Landesaktionsplan zur Gesundheitsförderung und Prävention zu erarbeiten. Neben der Gründung einer interministeriellen Arbeitsgruppe „Gesundheitsförderung und Prävention“ (IMAG) entstand dazu ein Arbeitskreis mit Akteuren aus den einzelnen Lebenswelten und wissenschaftlichen Partnern. Dadurch konnten die Empfehlungen sowohl der Ressorts der Landesregierung als auch der Fachexperten des Landes einfließen.

… über den Landesaktionsplan,…

der die gemeinsamen Ziele, Strategien und Handlungsschwerpunkte für das Land schriftlich festhält. Im Juni 2008 war es soweit: Von allen Ressorts der Landesregierung, den kommunalen Spitzenverbänden und viele weiteren Partnern aus allen Lebensbereichen erarbeitet, wurde der Landesaktionsplan für Gesundheitsförderung und Prävention veröffentlicht:

Landesaktionsplan

… zur Gründung des Aktionsbündnisses.

Der Landesaktionsplan dient als Grundlage für ein gemeinsames und abgestimmtes Handeln. Doch wie soll das umgesetzt werden? Wie kann eine bessere Vernetzung, die Bündelung aller Ressourcen und die Verbesserung der Kooperation gestaltet werden? Dafür wurde das Aktionsbündnis für Gesundheit gegründet. Die bisher Beteiligten und weitere interessierte Akteure sind eingeladen gemeinsam in diesem Bündnis die Umsetzung des Landesaktionsplanes voran zu treiben.
So werden im Sinne des Landesaktionsplans unter anderem die 2003 entwickelten Kindergesundheitsziele ressortübergreifend umgesetzt. Die Gesundheitsziele sind eine Gemeinschaftsaufgabe und basieren auf Selbstverpflichtung der Akteure. Im Ergebnis der Kindergesundheitskonferenz im April 2013 wurden die Kindergesundheitsziele inhaltlich neu ausgerichtet.

Die sechs Kindergesundheitsziele für Mecklenburg-Vorpommern umfassen:

  • die Stärkung der Lebenskompetenz von Kindern und Jugendlichen,
  • die Verbesserung der motorischen Fähigkeiten durch mehr Bewegung,
  • ein Bewusstsein für eine ausgewogene Ernährung,
  • die Stärkung der Gesundheit im Säuglings- und Kleinkindalter,
  • die Verbesserung der Mundgesundheit sowie
  • die stärkere Nutzung der Gesundheitsvorsorge durch Jugendliche.

Weitere Informationen zu den bundesweiten Gesundheitszielen: http://gesundheitsziele.de/

Um alle Ressorts über den aktuellen Stand der Umsetzung des Landesaktionsplanes auf dem Laufenden zu halten, trifft sich die IMAG regelmäßig. So können sich die Ministerien über die Maßnahmen der Landesregierung zur Gesundheitsförderung und Prävention kontinuierlich austauschen und darüber abstimmen.